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	<title>Archiwum Przewodnik - Renovierung der Oppelner Kathedrale</title>
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	<description>Wir blicken mit Respekt vor der Vergangenheit in die Zukunft</description>
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		<title>Wirtualny spacer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mirek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 20:27:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<h1 style="text-align: center;"><a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/spacer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Zapraszamy na wirtualny spacer po opolskiej katedrze</strong></a></h1>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/wirtualny-spcer/">Wirtualny spacer</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align: center;"><a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/spacer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Zapraszamy na wirtualny spacer po opolskiej katedrze</strong></a></h1>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/wirtualny-spcer/">Wirtualny spacer</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
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		<title>Kathedrale zum Heiligen Kreuz</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/katedra-pw-podwyzszenia-krzyza-swietego/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:42:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kathedrale zum Heiligen Kreuz ist ein würdiger Zeuge jahrhundertealter Geschichte. Die Kirche erlebte, genau wie die Stadt, zahlreiche Kriege, Brände und Epidemien, unter denen Oppeln und  ganz Oberschlesien gelitten haben. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus der Zeit der Oppelner Piasten. Die Oppelner Kathedrale ist heute die wichtigste Kirche der Diözese Oppeln und ein erkennbares Zeihen der Stadt.</p>
<p>Der Überlieferung nach wurde hier die erste Kirche in den Jahren 1002-1005, zur Zeit des späteren polnischen Königs Bolesław I. den Tapferen, errichtet. Im Jahr 1024 schenkte der Breslauer Bischof Klemens</p>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/katedra-pw-podwyzszenia-krzyza-swietego/">Kathedrale zum Heiligen Kreuz</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kathedrale zum Heiligen Kreuz ist ein würdiger Zeuge jahrhundertealter Geschichte. Die Kirche erlebte, genau wie die Stadt, zahlreiche Kriege, Brände und Epidemien, unter denen Oppeln und  ganz Oberschlesien gelitten haben. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus der Zeit der Oppelner Piasten. Die Oppelner Kathedrale ist heute die wichtigste Kirche der Diözese Oppeln und ein erkennbares Zeihen der Stadt.</p>
<p>Der Überlieferung nach wurde hier die erste Kirche in den Jahren 1002-1005, zur Zeit des späteren polnischen Königs Bolesław I. den Tapferen, errichtet. Im Jahr 1024 schenkte der Breslauer Bischof Klemens dieser Kirche etwas äußerst wertvolles, was hier bis heute aufbewahrt wird: die Kreuz-Reliquie, die der heilige Emmerich, Sohn des ungarischen Königs Stephan I., nach Breslau brachte.</p>
<p>Nach einer anderen historischen Überlieferung hat die Reliquie Herzog Kasimir I. von Oppeln aus dem Kreuzzug nach Oppeln mitgebracht.  Es ist derselbe, der die Stadt im Jahr 1217 lokalisiert hat. Eines ist sicher: Die Reliquie gelangte in diese Oppelner Kirche und wird hier, seit fast tausend Jahren, aufbewahrt. Dies steigerte den Rang der Kirche und der Stadt selbst. Es ist sogar so wichtig gewesen, dass es sich auf das Stadtwappen ausgewirkt hat: Den Piastenadler hat man mit der Hälfte eines Kreuzes verbunden.</p>
<p>Um 1232 wurde bei der Oppelner Kirche ein Domkapitel gebildet – die Kirche bekam den Rang einer Stiftskirche. Es hat zufolge gehabt, dass Mitte des 13. Jahrhunderts eine größere Kirche gebaut werden musste. Die Erweiterungsarbeiten wurden dank der Großzügigkeit des Herzogs Boleslaw I. im Jahre 1295 abgeschlossen. Die Kirche wurde im Stil einer spätromanischen Basilika erbaut.</p>
<p>Die Geschichte der Oppelner Kathedrale ist auch eine  dramatische Geschichte. Brände, das die Stadt zerstörten, ging an der Kirche nicht vorbei. Einer der tragischsten war dar Brand aus dem Jahr 1415: An einem heißen Sommertag erlitt, währen eines Gewitters, die Kirche einen Blitzschlag. Nur der steinerne Taufbecken und das Reliquiar haben diese Katastrophe überstanden. Ein weiterer tragischer Brand ereignete sich 1615, ebenfalls im Sommer, als ein starker Wind das Feuer vom Schloss auf die Stadtgebäuden und die Stiftskirche verbreitet hat. Bis zu hundert Stadtbewohner kamen in den Flammen ums Leben. Die Stadt brannte nieder und die Flammen waren so groß gewesen, dass sogar die Kirchenglocken geschmolzen sind.</p>
<p>Die Oppelner Piasten haben die Stiftskirche immer unterstützt, aber ihr größter Wohltäter war sicherlich der letzte Oppelner Piasten-Herzog, Johann II. von Oppeln. Sein Wille war es auch, in dieser Kirche zu ruhen. Der Wille des Herrschers wurde erfüllt, man hat ihm, nach seinem Tod im Jahr 1532, in der Stiftskirche bestattet. Derzeit befindet sich sein Sarkophag in der Piastenkapelle.</p>
<p>Unter seiner Regierung wurde die Kirche im spätgotischen Stil modernisiert. Die Seitenschiffe sind umgebaut und mit dem Presbyterium in der Länge ausgeglichen worden. Nördlich und südlich sind Seitenkapellen angebaut worden.</p>
<p>Neben Bränden ist die Kirche auch von Kriegsfolgen nicht verschont geblieben. 1634, während des Dreißigjährigen Krieg, plünderte die schwedische Armee die Kirche und die gesamte Stadt aus. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zwar nicht zerstört, doch die Türme und das Dach wurden vom Geschützfeuer beschädigt.</p>
<p>Es gab auch wichtige Momente in der Geschichte der Kirche im Zusammenhang mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten. Neben dem bereits erwähnten Neubau der Kirche im 13. Jahrhundert, ihrem Wiederaufbau nach dem Brand im 16. Jahrhundert, fand 1724 eine große Dachsanierung statt – die Schindel wurden durch Dachziegel ersetzt. Und in den Jahren 1899-1900 hat man zwei emporstrebende, neugotische Türme von 73 m Höhe gebaut. Gleichzeitig wurde die Fassade saniert und ihre Ziegeloberflächenstruktur wiederhergestellt.</p>
<p>Ein weiteres äußerst wichtiges Datum in der Geschichte der Oppelner Kirche war der Juni 1972. Damals hat Papst Paul VI. mit einer Bulle neue Diözesen in Polen gegründet, darunter auch die Diözese Oppeln. Ein Man von außerordentlichen Bescheidenheit und Demut – Dr. Franciszek Jop – wurde zum ersten Bischof von Oppeln ernannt. Nach seinem Tod wurde er im Kellergeschoss der Kirche beigesetzt. Wo genau? Das erfahren Sie im Kircheninneren. Suchen Sie nach seinem Epitaph und Sie werden diese Geschichte entdecken. Halten Sie auch mal an anderen Epitaphen, wenn Sie durch die Kirche gehen, an und hören Sie zu, wem sie gewidmet wurden und was sie darstellen.</p>
<p>Was gibt es sonst noch über den Oppelner Dom zu wissen? Unter anderem, dass es eine dreischiffige Kirche ist. Sie ist 60 Meter lang und 26 Meter breit. Wenn Sie schon im Inneren sind, achten Sie unbedingt auf das wunderschöne Gewölbe, auf den Hauptaltar, das alte steinerne Taufbecken – das älteste Denkmal in der Kirche – und das Gnadenbild der Muttergottes von Oppeln, das 1983 von Johannes Paul II gekrönt wurde.  Mehr über dieses und seine spannende Geschichte erfahren Sie in der Nähe des Bildes.</p>
<p>Bemerkenswert ist auch die Bronzepforte der Kirche. Sie wurde 1997 zum tausendsten Todestag vom heiligen Adalbert von Prag und anlässlich des 700jährigen Jubiläum der Pfarrgemeinde gestiftet. Die Tür stellt biblische Gestalten und andere, die mit der Geschichte der Kirche, Polens und der Stadt verbunden sind, dar. Unter ihnen befindet sich der Baumeister der Arche – Noah, Mose, der hl. Adalbert von Prag und der hl. Hyazinth, 1183 in Groß Stein, unweit von Oppeln, geboren. Außer ihnen finden wir hier den heutzutage schon heiligen Papst Johannes Paul II, den Opplener Bischof Alfons Nossol, den 'Solidarność'-Anführer Lech Wałęsa oder den vom kommunistischen Staatssicherheitsdienstes ermordeten Kaplan der Solidarność, Jerzy Popiełuszko. Es wird auch einen Engel mit dem Kreuz-Reliquiar dargestellt.</p>
<p>Die Geschichte der Oppelner Kathedrale kann stundenlang erzählt werden... Es ist nicht nur die Geschichte der Kirche selbst, sondern auch die Geschichte der Architektur und Kunst sowie die Geschichte der Menschen, die sie gebaut und sich um sie gekümmert haben. Es ist auch die Geschichte der Stadt, die um sie herum wuchs und zu einer der bekanntesten Städte des Landes wurde.</p>
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		<title>FRÜHGOTISCHES STEINPORTAL</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/wczesnogotycki-kamienny-portal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:40:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Oppelner Dom weist, wie jede jahrhundertealte Kirche, Spuren verschiedener Epochen auf. Die Außenfassade mit zwei hohen Türmen lässt den gotischen Stil erkennen. Im Innenraum gibt es Elemente im romanischen, barocken und klassizistischen Stil. Das Sandstein-Portal, vor dem Sie sich befinden, ist ein Beweis für die Stilveränderungen, die die Kathedrale erfahren hat und die an den Wänden des Gebäudes sichtbar sind.</p>
<p>Das Portal hat zweifellos romanische Merkmale, aber seine gotische Feinheit darf nicht außer Sicht gelassen werden. Man streitet sich, ob es ein spätromanisches oder ein frühgotisches Portal ist. Derzeit ist</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Oppelner Dom weist, wie jede jahrhundertealte Kirche, Spuren verschiedener Epochen auf. Die Außenfassade mit zwei hohen Türmen lässt den gotischen Stil erkennen. Im Innenraum gibt es Elemente im romanischen, barocken und klassizistischen Stil. Das Sandstein-Portal, vor dem Sie sich befinden, ist ein Beweis für die Stilveränderungen, die die Kathedrale erfahren hat und die an den Wänden des Gebäudes sichtbar sind.</p>
<p>Das Portal hat zweifellos romanische Merkmale, aber seine gotische Feinheit darf nicht außer Sicht gelassen werden. Man streitet sich, ob es ein spätromanisches oder ein frühgotisches Portal ist. Derzeit ist es der südliche Seiteneingang der Kirche und zugleich eine Art Zeitpforte aus ferner Vergangenheit.</p>
<p>Um das Portal zu sehen, müssen Sie zuerst die massive Tür der Vorhalle überqueren. Über dieser Tür befindet sich ein Tympanon nach dem Entwurf des Oppelner Künstler Adolf Panitz, der gleichzeitig der Autor der Haupttür der Kathedrale ist. Das Tympanon stellt die Gottesmutter mit dem Christuskind und Papst Johannes Paul II., der 1983 das Gnadenbild der Muttergottes von Oppeln gekrönt hat, dar. Haben Sie das Tympanon verpasst? Gehen Sie unbedingt ein paar Schritte zurück. Es ist wirklich beachtenswert!</p>
<p>Die südliche Vorhalle, die durch das Portal zur Kathedrale führt, ist mit einem Kreuzgewölbe, das von zwei ovalen Säulen getragen wird, bekrönt. Wer den Weg dort findet, steht direkt vor dem Eingang zum Dom.</p>
<p>Aber bevor Sie diese wenigen Schritte ins Dom-Innere machen, entdecken Sie noch etwas: deutliche, recht unregelmäßige Ritzen entlang des Portals. Den Forschern zufolge ist es ein Werk der damaligen Ritter, die im Rahmen der von den Geistlichen auferlegten Buße manchmal für einige Zeit auf das Fechten verzichten mussten. Als Zeichen der Buße sollen sie ihre Schwerter auf dem Portal stumpf machen und haben somit diese ritzen eingekerbt. Es symbolisierte ihre Wehrlosigkeit und die Tatsache, dass sie sich niemanden anzugreifen wagen, um den Gotteswillen zu erfüllen.</p>
<p>Beachten Sie auch die Lage des Portals. Experten sagen, dass er nicht orientiert ist – also nicht nach Osten, sondern nach Norden gerichtet ist.</p>
<p>Eine orientierte Kirche ist eine Kirche, in der das Presbyterium immer nach Osten gerichtet ist, das heißt in die Richtung, aus der Christus, wie man Glaubt, zum jüngsten Gericht erscheinen soll. Es kann ein Beweis dafür sein, dass die ursprünglich für Bolesław I. errichtete Kirche anders, als die heutige Kathedrale, positioniert war.</p>
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		<title>SACRARIUM</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/sacrarium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:34:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kirchen sind ungewöhnliche Orte. Orte, an denen sich Himmel und Erde begegnen; Orte der geistigen Verbindung des Menschen mit Gott, des österlichen Mysteriums Christi, des Eucharistie-Geheimnisses. Es sind auch geheimnisvolle Objekte mit ungewöhnlichen Bereichen, die den Gläubigen oft unzugänglich sind. Einer dieser Bereiche ist in den alten Kirchen das Sakrarium, auch Piscina genannt, gewesen. Ein solches Sakrarium wurde kürzlich in der Kathedrale von Oppeln entdeckt.</p>
<p>Schauen Sie nach unten. Es befindet sich direkt neben dem Fußboden. Es ist eine kleine, bogenartige und ziemlich tiefe Nische, mit einem kleinen Abfluss. Das Sakrarium</p>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/sacrarium/">SACRARIUM</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kirchen sind ungewöhnliche Orte. Orte, an denen sich Himmel und Erde begegnen; Orte der geistigen Verbindung des Menschen mit Gott, des österlichen Mysteriums Christi, des Eucharistie-Geheimnisses. Es sind auch geheimnisvolle Objekte mit ungewöhnlichen Bereichen, die den Gläubigen oft unzugänglich sind. Einer dieser Bereiche ist in den alten Kirchen das Sakrarium, auch Piscina genannt, gewesen. Ein solches Sakrarium wurde kürzlich in der Kathedrale von Oppeln entdeckt.</p>
<p>Schauen Sie nach unten. Es befindet sich direkt neben dem Fußboden. Es ist eine kleine, bogenartige und ziemlich tiefe Nische, mit einem kleinen Abfluss. Das Sakrarium wurde vor Kurzem bei der Sanierung des Doms entdeckt. Es befand sich unter einer dicken Putzschicht, an der Seitenwand des linken Kirchenschiffs.</p>
<p>Neben dem Sakrarium hat man auch eine weitere zugemauerte Nische entdeckt – weiß getüncht, nicht besonders tief, aber ziemlich hoch. Vielleicht stand dort einst eine Heiligenstatue. Wenn Sie sich diese Nische genauer ansehen, können Sie auf der Augenhöhe eines Erwachsenen das Jahresdatum – 1871 – entdecken. Am selben Ort wurde auf einem alten Nagel  eine Visitenkarte eines Berliner Bauunternehmens gefunden. Wahrscheinlich desselben, das hier vor anderthalb Jahrhunderten die Sanierungsarbeiten durchgeführt hat.</p>
<p>Zurück aber zum Sakrarium – in alten Kirchen waren es spezielle Orte, wo aus den liturgischen Riten verbliebenen Reste (wie z. B. von Weihwasser) entsorgt wurden.</p>
<p>Ins Sakrarium wurde außerdem die Asche aus verbrannter Watte, die bei der Salbung benutzt wurde, ausgeschüttet. Hier hat man auch das Wasser, in dem die sogenannte Kelchwäsche gewaschen wurde, ausgegossen. Alles deswegen, um die Reste dessen, was aus der Liturgie übrig geblieben ist, auf eine würdige Art und Weise zu entsorgen, ohne dabei gegen das zu verstoßen, was zur Ehre Gottes diente.</p>
<p>Sakrarien befanden sich meistens in der Nähe des Altars. Das in Oppeln entdeckte ist ein weiterer Beweis dafür, dass die ursprüngliche Kirche genau an diesem Ort stand.</p>
<p>Wenn Sie sich die hohe Mauer, unter der sich das Sakrarium befindet, genauer ansehen, werden Sie viele Spuren von Umbauarbeiten feststellen – alte Bogen, verschiedene Ziegel- und Fugenstruktur oder feine Einbuchtungen der Mauer. Sie ähneln Narben am menschlichen Körper, die ab und zu operiert und wieder zusammengenäht werden. Wenn Sie deren Umrissen folgen, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich vorstellen, wie die ehemalige Oppelner Kirche zu der Piasten-Zeit und in den folgenden Jahrhunderten aussehen konnte...</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DIE KRYPTA UND DAS EPITAPH FÜR BISCHOF FRANCISZEK JOP</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/krypta-i-epitafium-biskupa-franciszka-jopa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:32:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn er beichten wollte, stellte er sich – trotz seinem hohen Kirchenamt – zusammen mit Anderen in der Warteschlange zum Beichtstuhl. Beim Friseur hat er auch auf seine Reihe gewartet. Jahrelang fuhr er mit dem P70, der der Vorgänger des Trabant gewesen ist. Aus der Kirchenkasse teile er für  das Essen für sich oder für seine Schuhe so wenig Geld aus, dass die für die Versorgung verantwortlichen Schwestern sich manchmal wirklich anstrengen mussten, um von Zeit zu Zeit etwas von besserer Qualität zu kaufen.</p>
<p>Es gibt viele Beispiele und Geschichten über</p>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/krypta-i-epitafium-biskupa-franciszka-jopa/">DIE KRYPTA UND DAS EPITAPH FÜR BISCHOF FRANCISZEK JOP</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn er beichten wollte, stellte er sich – trotz seinem hohen Kirchenamt – zusammen mit Anderen in der Warteschlange zum Beichtstuhl. Beim Friseur hat er auch auf seine Reihe gewartet. Jahrelang fuhr er mit dem P70, der der Vorgänger des Trabant gewesen ist. Aus der Kirchenkasse teile er für  das Essen für sich oder für seine Schuhe so wenig Geld aus, dass die für die Versorgung verantwortlichen Schwestern sich manchmal wirklich anstrengen mussten, um von Zeit zu Zeit etwas von besserer Qualität zu kaufen.</p>
<p>Es gibt viele Beispiele und Geschichten über das bescheidene Leben des ersten Oppelner Bischofs Franciszek Jop. Einige wurden in der Predigt, die während der Trauermesse für Bischof Jop im September 1976 der Krakauer Erzbischof, Kardinal Karol Wojtyła – der spätere Papst Johannes Paul II. – gehalten hat, angeführt. An dieser Beerdigung nahm auch der polnische Primas Stefan Wyszyński teil. Die sterblichen Überreste des Bischofs wurden in die Krypta, über der wir uns gerade befinden, beigesetzt. Der Eingang befindet sich vor dem Altar der Muttergottes von Oppeln.</p>
<p>Bischof Jop stammte aus der Woiwodschaft Heiligkreuz. Bevor er nach Oppeln kam, war er, unter anderem, Weihbischof in Sandomir und Domvikar der Erzdiözese Krakau. Zum ersten Mal wurde er zum Verwalter eines Teiles der Erzdiözese Breslau mit Sitz in Oppeln schon 1951 ernannt. Allerdings konnte er damals dieses Amt  nicht antreten, weil die kommunistischen Behörden es nicht erlaubt haben.</p>
<p>Letztendlich erhielt er 1956 die Ernennungsurkunde und ist später zum ersten Bischof der 1972 gegründeten Diözese Oppeln berufen worden. Anfangs waren Geistliche und Gläubige der Region misstrauisch gegenüber dieser Ernennung. Ähnlich ging es Bischof Jop. Dank seiner Vorgehensweise konnte er jedoch schnell das ihm anvertraute Volk für sich gewinnen. Er war stets um die Wertschätzung aller Bewohner der Diözese Oppeln, unabhängig von ihrer Herkunft, gekümmert. Er verstand die Multikulturalität und die komplizierte Geschichte der Region.</p>
<p>Während seiner Administrationszeit nahm er, u. a., an allen Sitzungen des Vaticanum II. teil und koordinierte polenweit nachkonziliare liturgische Reformen. In der Oppelner Region trug er zur Wiederbelebung der Hyazinth-Verehrung, (hl. Hyazinth wurde in Groß Stein bei Oppeln geboren) bei. Bekannt war Bischof Jop auch für seinen Fleiß und seine Offenheit. Er nahm sich immer Zeit für ein Gespräch mit jedem, der so ein Bedürfnis hatte, unabhängig von der Tageszeit und davon, ob es ein Geistlicher oder ein Laie gewesen ist. Zweifellos ist er eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Oppelner Kirche.</p>
<p>Die Krypta, in der der Sarg mit den sterblichen Überresten von Bischof Franciszek Jop ruht, wurde 2016, vierzig Jahre nach seinem Tod, unter Einsatz von modernen Techniken geöffnet und gründlich untersucht. Es ist eine der vier Krypten, die unter dem Boden der Stiftskirche von Oppeln entdeckt und gründlich erforscht wurden. Die unterirdischen Räume der Kathedrale hören sicherlich bei dieser Zahl nicht auf. Es kann noch mehrere davon geben.</p>
<p>Anlässlich der Feierlichkeiten zum 800jährigen Jubiläum von Oppeln und der Erforschung weiterer Krypten kam der gegenwärtige Dompfarrer Waldemar Klinger auf die Idee, im Kellergeschoss der Kirche einen Lehrpfad zu schaffen und dadurch die Räume für die Besucher zugänglich zu machen. Somit wäre die Oppelner Stiftskirche sicherlich eine der wenigen Kirchen in Polen, deren Kellergeschoss zu besichtigen ist. Für die Touristen wäre es eine wahre Sehenswürdigkeit!</p>
<p>Bevor jedoch ein solcher Lehrpfad entsteht, erinnern wir Sie an Bischofs Jop an dem ihm gewidmeten Epitaph. Erwähnenswert ist, dass das Epitaph vom berühmten Oppelner Bildhauer, Adolf Panitz, fertig gestellt wurde. Dieser ist auch der Autor der außergewöhnlichen, monumentalen Bronzetür der Kathedrale. Schauen Sie sich diese unbedingt an und sehen Sie, wie viele Geschichten sie darstellt...</p>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/krypta-i-epitafium-biskupa-franciszka-jopa/">DIE KRYPTA UND DAS EPITAPH FÜR BISCHOF FRANCISZEK JOP</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KANZEL, CHOREMPORE, GEWÖLBE</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/ambona-chor-sklepienie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:31:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kathedrale von Oppeln ist ein Beispiel für die Sakralarchitektur der schlesischen Gotik. Erbaut aus roten Ziegelstein ist die dreischiffige Kirche 60 Meter lang und 26 Meter breit. Überdacht ist sie mit einem 25 Meter langen Kupferschrägdach. Und ihr 18 Meter hoher Innenraum wurde mit einem gotischen Sterngewölbe verschlossen, das von fünf kräftigen Pfeilern getragen wird. Schauen Sie zumindest für einen Moment nach oben und lassen Sie sich vom präzisen Muster des Gewölbes begeistern, das regelmäßige Formen bildet...</p>
<p>Direkt unter dem wunderschönen Gewölbe im hinteren Teil der Stiftskirche befindet sich eine</p>
<p>Artykuł <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/ambona-chor-sklepienie/">KANZEL, CHOREMPORE, GEWÖLBE</a> pochodzi z serwisu <a href="https://renowacja.katedraopolska.pl/de">Renovierung der Oppelner Kathedrale</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kathedrale von Oppeln ist ein Beispiel für die Sakralarchitektur der schlesischen Gotik. Erbaut aus roten Ziegelstein ist die dreischiffige Kirche 60 Meter lang und 26 Meter breit. Überdacht ist sie mit einem 25 Meter langen Kupferschrägdach. Und ihr 18 Meter hoher Innenraum wurde mit einem gotischen Sterngewölbe verschlossen, das von fünf kräftigen Pfeilern getragen wird. Schauen Sie zumindest für einen Moment nach oben und lassen Sie sich vom präzisen Muster des Gewölbes begeistern, das regelmäßige Formen bildet...</p>
<p>Direkt unter dem wunderschönen Gewölbe im hinteren Teil der Stiftskirche befindet sich eine Chorempore. 1914 erweitert, erregt sie heute nicht nur die Aufmerksamkeit von Musikliebhabern, sondern auch von Architekturexperten. Während dieser Ausbauarbeiten  erhielt die Decke unter der Chorempore eine schöne  kristallartige Form.</p>
<p>Noch 1895 wurden die Gläubigen bei Messen und Andachten von einer 32-stimmigen Orgel begleitet. Die bis heute dienende Orgel wurde vom unvergessenen Pfarrer Josef Kubis, bestellt. 1941 wurden sie von der Firma „Rieger“ aus dem tschechischen Jägerndorf hergestellt.</p>
<p>Während der letzten Sanierungsarbeiten an der Orgel im Jahr 1996 wurde sie um eine zusätzliche Sektion erweitert - sie erhielt Spanische Trompeten, also eine besondere Gruppe von Stimmen, die extrem kräftig klingen. Experten betonen, dass sie dadurch einen schönen Klang gewann und eine riesige Klangfülle hervorbringen kann. Die Orgel ermöglicht Musikstücke aus der Renaissance, dem Barock, der Romantik und aus der Gegenwart zu spielen. Wer auch nur einmal während einer Messe im Oppelner Dom war, weiß gewiss, dass die Orgel würdige und klare Klänge gibt, die eine einzigartige Ergänzung zum geistlichen Erlebnis bilden.</p>
<p>Und wenn Sie den Blick auf die andere Seite der Kirche richten, sehen Sie -  neben dem monumentalen Hauptaltar – die kunstvoll verzierte Kanzel. Auf dieser befindet sich die Darstellung von Sybille, die das Schild des Heiligen Geistes und das Evangelistar mit den Namen der Evangelisten in ihren Händen hält. Die Kanzel ist von den Pfarrvikaren gestiftet worden; 1805 stellte sie im klassizistischen Stil der Breslauer Stuckateur Hans Echtler fertig. Sie kostete rund 1500 Taler!</p>
<p>Noch zwei weitere Elemente des Innenraums der Stiftskirche sind erwähnenswert. Erstens sind es die 14 Leinwandbilder mit der Darstellung der Kreuzwegstationen, die an den Wänden der beiden Seitenschiffe angebracht sind. 1737 malte sie ein Troppauer Maler Johann Georg de Kont.</p>
<p>Zweitens, sind es die großen, schwarz-weißen Gemälde an den Wänden. Sie sind ein Beispiel einer interessanten Technik, die Sgraffitto genannt wird, und entstanden als ein Werk des Krakauer Künstlers Stanisław Szmuc in den 1960er Jahren.</p>
<p><em>Sgraffito</em> ist eine alte Technik, die vor allem in der Renaissance für die Wandverzierung verwendet wurde. Sie besteht darin, an einigen Stellen Fragmente zuvor aufgebrachter Putzschichten in einem anderen Farbton zu entfernen, wodurch die entworfenen Bilder entstehen. Die Sgraffiti in der Kathedrale stellen die Entdeckung des Kreuzes Jesu Christi durch die heilige Helena in Jerusalem im Jahr 326 und die damit verbundene Heilung eines Kranken nach der Berührung der Kreuz-Reliquie dar. An der Südwand dagegen stellen sie das letzte Abendmahl und die mit Schlesien verbundenen Heiligen und Seligen: Adalbert, Hedwig von Schlesien, Hyazinth Bronislava  und Ceslaus dar.</p>
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		<title>EPITAPHE</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/epitafia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:22:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was Sie vor sich sehen, ist ein Epitaph. Per Definition ist das Epitaph eine Grabsteininschrift zum Gedenken eines Verstorbenen auf einer Tafel oder Einer Grabplatte.</p>
<p>Die Epitaphe können die Form einer Grabplatte oder einer Gedenktafel haben, die sich an der Kirchenmauer unweit der Grabstätte befindet. Sie sind meistens aus Stein, Gusseisen oder Bronze hergestellt. Die Verzierung der Tafeln hing nur von den Möglichkeiten und den Ideen der Besteller ab. Es gab einfache Epitaphe, mit einem Wappen und einer Inschrift, aber auch reich verzierte Epitaphe, die eine oder mehrere biblische Szenen oder</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was Sie vor sich sehen, ist ein Epitaph. Per Definition ist das Epitaph eine Grabsteininschrift zum Gedenken eines Verstorbenen auf einer Tafel oder Einer Grabplatte.</p>
<p>Die Epitaphe können die Form einer Grabplatte oder einer Gedenktafel haben, die sich an der Kirchenmauer unweit der Grabstätte befindet. Sie sind meistens aus Stein, Gusseisen oder Bronze hergestellt. Die Verzierung der Tafeln hing nur von den Möglichkeiten und den Ideen der Besteller ab. Es gab einfache Epitaphe, mit einem Wappen und einer Inschrift, aber auch reich verzierte Epitaphe, die eine oder mehrere biblische Szenen oder das Porträt des Verstorbenen darstellten.</p>
<p>In der Oppelner Kreuzkirche befinden sich 27 solche Epitaphe. Sie sind hauptsächlich Geistlichen, Vertretern hervorragender Adelsfamilien, Bürgern und Patriziern und ihren Verwandten gewidmet. Sie sind zweifellos ein Bild des schlesischen Kunsthandwerks ihrer Zeit und der in Stein gemeißelten Stadtgeschichte.</p>
<p>Eines der schönsten ist das Epitaph aus dem Jahr 1630 aus einem polychromen, vergoldeten Sandstein. Gestiftet ist es von Georg Skopek, den Domherr der Stiftskirche und Oppelner Kanoniker. Darauf sind vier Szenen vorgestellt. Ganz unten sieht man Jesus am Kreuz und die heilige Lutgard, die Vorläuferin der Herz-Jesu-Andacht, die unter dem Kreuz kniet; Georg Skopek selbst kniet auf der anderen Seite des Kreuzes. Beiderseits sind auch Inschriften eingraviert. Die erste lautet: „Für den besten Gott, die herrlichste Jungfrau Maria und alle Heiligen im Himmel“. Die zweite teilt mit, dass der Stifter „ohne Angst und nicht aus Gier seinen Eltern: dem Stadtsenator Balthasar Skopek und seiner Frau Helene, geborene Weissenberger, dieses Epitaph gestiftet hat.“</p>
<p>Gleich über dieser Szene befindet sich eine weitere, die den Kampf des Heiligen Georg, dem Schutzpatron des Stifters, mit dem Drachen darstellt. Im Hintergrund dieser Szene sieht man noch eine geheimnisvolle Frau mit einem Schaf. Die größte der Szenen, die dritte von unten, zeigt hingegen die Anbetung der Drei Könige auf dem Hintergrund eines Renaissance-Gemachs. Die Rollen der Drei Könige spielen: Balthasar, Georg und Helene Skopek. Begleitet werden sie von der heiligen Helena, der Schutzpatronin von Georgs Mutter, die ein Kreuz in der Hand hält. Ganz oben auf dem schönen Epitaph befindet sich eine der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmete Szene mit der Aufschrift: „Heilige Dreifaltigkeit, erbarme dich unser.“</p>
<p>Bemerkenswert ist das aus zwei Szenen zusammengesetztes Epitaph aus dem 16. Jahrhundert, das Dorota Zubrzycka gewidmet ist; sie war die Frau des Stifters dieses Werkes - Joachim Jendriczek, eines Oppelner Patrizier. Es ist in die Wand des nördlichen Kirchenschiffs eingemauert. Die untere Szene zeigt die Geburt Christi: Maria kniet daneben und der Heilige Josef steht über der Krippe. Außerdem werden ein Ochsen und ein Esel dargestellt. In der oberen linken Ecke dieser Szene sieht man einen Engel, der die Geburt des Erlösers einem Hirten verkündet. Auch der Weihnachtsstern fehlt nicht. Die obere Szene zeigt die Auferstehung Christi, der, in einen Mantel gekleidet, mit erhobenen Armen steht. Soldaten schlafen um ihn herum.</p>
<p>Wunderschön ist auch das Epitaph am Seiteneingang der Kathedrale, links von der Sakristei, das 1608 vom Oppelner Dekan Georg Johann Stephetius gestiftet wurde. Das Epitaph stellt eine Szene dar, in der Maria, in ein weites Gewand gekleidet, Christus, der vom Kreuz abgenommen wurde, hält. Mit der linken Hand hält sie seinen Kopf und mit der rechten seinen leblosen Körper. Ein strahlender Heiligenschein breitet sich über ihrem Kopf aus und unter der Szene befindet sich eine Inschrift: „Unterstütze die Unglücklichen, spreche den Ängstlichen Mut zu, tröste die Weinenden.“</p>
<p>Im nördlichen Kirchenschiff der Stiftskirche befindet sich ein Epitaph, das  Jesus in einer Dornenkrone auf einem Grabstein sitzend, in seinen Händen eine Peitsche und eine Rute, darstellt. Neben seinen Füßen liegen die mit der Kreuzigung verbundenen Werkzeuge: Nägel, ein Hammer, eine Zange, Würfel und ein Wasserkrug. Hinter Christus steht ein Pranger und darauf ein Hahn – ein Zeichen für den Hahn, der dreimal krähen sollte, als Petrus drei mal Christus verleugnete. Darunter befindet sich eine Inschrift, die besagt, dass das Epitaph 1627 vom Oppelner Patrizier Gregor Schraiber seiner Frau Margarethe gestiftet wurde.</p>
<p>Es kann eine interessante Reise durch die Jahrhunderte sein, an den Epitaphen der Oppelner Kathedrale entlangzugehen. Kunstvoll verziert – mit Wappen oder Blumenmotiven – zeugen diese von der Bedeutung des Verstorbenen und des ganzen Geschlechts. Sie sollen auch der Nachwelt eine Erinnerung sein und drücken die Bitte um das Gebet für die Verstorbenen aus. Und schon deshalb sollte man an ihnen nicht gleichgültig vorbeigehen...</p>
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		<title>KAPELLE DER MUTTERGOTTES VON OPPELN</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/kaplica-matki-bozej-opolskiej/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:20:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahrhunderten liegt das gnadenreiche Bild der Muttergottes von Oppeln den Stadteinwohnern und vielen Pilgern besonders am Herzen. Heute kommen die Gläubigen mit kleinen und größeren Sorgen des Alltags zu Maria. Manchmal besuchen sie die machtvolle Kathedrale nur für einen kurzen Moment, um sich respektvoll vor Maria zu verbeugen. Sie flüstern verneigt ihre Gebete und voller Glauben und Hoffnung, dass die Mutter des Erlösers sie, wie diejenigen, die vor Jahrhunderten ihr ihr Leben anvertrauten, erhört, gehen sie weiter.</p>
<p>Und dafür, dass Maria die Gebete erhört hat, gibt es viele Beispiele. Das</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrhunderten liegt das gnadenreiche Bild der Muttergottes von Oppeln den Stadteinwohnern und vielen Pilgern besonders am Herzen. Heute kommen die Gläubigen mit kleinen und größeren Sorgen des Alltags zu Maria. Manchmal besuchen sie die machtvolle Kathedrale nur für einen kurzen Moment, um sich respektvoll vor Maria zu verbeugen. Sie flüstern verneigt ihre Gebete und voller Glauben und Hoffnung, dass die Mutter des Erlösers sie, wie diejenigen, die vor Jahrhunderten ihr ihr Leben anvertrauten, erhört, gehen sie weiter.</p>
<p>Und dafür, dass Maria die Gebete erhört hat, gibt es viele Beispiele. Das aus Deutsch Piekar stammende Bild wurde im 17. Jahrhundert als gnadenreich erkannt, als es Kaiser Leopold I. zur Rettung des tschechischen Prags an das Jesuitenkolleg St. Clemens holte. In der Stadt an der Moldau wurde die Bevölkerung durch eine Pest dezimiert. In den Berichten wurde darauf hingewiesen, dass als dass Marien-Bild, damals noch aus Deutsch Piekar, dorthin gebracht wurde, viele, die vor ihm beteten, wieder gesund wurden.</p>
<p>Am 15. März 1680 wurde das Bild in einer feierlichen Prozession durch die Straßen von Prag zum Veitsdom gebracht, und... die Pest hörte kurz darauf auf. Der Prager Bischof Johann Friedrich hat es damals als „wunderbar“ bezeichnet. Mit zahlreichen Votivgaben beschenkt, kehrte die Muttergottes nach Deutsch Piekar zurück und ihr Kult verbreitete sich. Am 8. August 1681 unternahmen die Bewohner von Oppeln eine Pilgerfahrt, um der Muttergottes für das Ende der Pest aus den Jahren 1679 bis 1680 zu danken. Gemäß den Empfehlungen des damaligen Stadtrates nahmen Vertreter jeder Familie aus Oppeln an dieser Pilgerfahrt teil.</p>
<p>Im Jahr 1739, während des großen Brandes unserer Stadt, wurde das Bild durch die Straßen von Oppeln getragen. Berichten zufolge, als die Prozession bereits den Weg in Richtung Kirche eingeschlagen hat, kam ein Wolkenbruch, der das zerstörerische Feuer löschte. Ein Jahr später hat die Gottesmutter die Bewohner unserer Stadt vor der Flut bewahrt. All dies verursachte, dass zur Maria nach Oppeln nicht nur Pilger aus Schlesien, sondern auch aus Mähren und Böhmen gekommen sind. Die Anzahl der Wallfahrten wurde pro Jahr in Dutzenden gezählt. Eines Jahres waren es sogar 113!</p>
<p>Zum ersten Mal brachten die Jesuiten 1683 das gnadenreiche Bild nach Oppeln aus Angst vor der nahenden türkischen Invasion. Die Gläubigen von Deutsch Piekar mussten sich, trotz ihrer Einwände, mit einer Kopie des Bildes begnügen. Vor ihr betete am 20. August 1683 der polnische König Johann III Sobieski, der zur legendären Schlacht am Kahlenberg unterwegs war. Als Dank für den Sieg über die Türken schenkte der König der Muttergottes ein silbernes Kleid. 1697 betete vor dem Bild auf dem Weg zu seiner Krönung August der Starke. Dann kam das Bild aus Deutsch Piekar nach Oppeln aus Angst vor der Schwedischen Sintflut im Jahr 1702, und ist seitdem hier geblieben.</p>
<p>Mit Sicherheit kann man sagen, dass das Bild der Gottesmutter aus Deutsch Piekar auf drei zusammengesetzten Lindenbrettern gemalt wurde. Als Temperabild wurde es zwischen 1480 und 1500 in einer anonymen Malerwerkstatt an einem unbekannten Ort hergestellt. Es wird auf Böhmen wegen der Ähnlichkeit mit anderen Bildern, die zur selben Zeit auf tschechischem Boden gefertigt wurden, hingewiesen. Maria, in einer ikonischen Pose, hält das Jesuskind auf dem linken Arm und einen Apfel in der rechten Hand, die in Richtung Christus ausgestreckt ist. Das Kind zeigt mit der rechten Hand auf seine Mutter, die linke Hand ruht auf dem Evangelistar.</p>
<p>In der Chronik der Jesuitenpater aus dem 18. Jahrhundert, kann man folgendes lesen: „Es scheint, dass diese Mutter mit ihren Augen jeden anschaut, und selbst wenn Tausende anwesend wären, denkt jeder von ihnen, dass die Mutter Jesu ihn persönlich mit ihren mütterlichen Augen anschaut.“</p>
<p>Lange Zeit wurde das  gnadenreiche Bild an mehreren Orten ausgestellt. Nach der Auflösung des Jesuitenordens im Jahre 1810 wurde es in die nicht weit von hier gelegene Oppelner „Bergelkirche“ versetzt. Während der napoleonischen Kriege kam es 1813 in die Kreuzkirche und wurde in eine der südlichen Kapellen gebracht.</p>
<p>Das Bild der Muttergottes von Oppeln befindet sich heute in einem schönen Barockaltar aus dem Jahr 1713. Dieser Altar wurde 1927 aus Hirschberg vom damaligen Pfarrer der Stiftskirche Josef Kubis gekauft. Derselbe hat aus Angst vor dem tobenden Krieg Professor Fey aus Berlin 1943 beauftragt, eine originalgetreue Kopie der Gottesmutter von Oppeln anzufertigen. Diese Kopie wurde dann in der Kirche exponiert und das Original in Proskau bei Oppeln versteckt. Nach dem Krieg kehrte es an seinen Platz zurück.</p>
<p>Einer der wichtigsten Tage in der Geschichte des Bildes, aber auch der Kathedrale von Oppeln und der gesamten Diözese, war der 21. Juni 1983. Zu dieser Zeit besuchte Johannes Paul II., während seiner zweiten Pilgerreise in sein Heimatland, auch St. Annaberg. Dort krönte er mit päpstlichen Kronen das Bild der Gottesmutter von Oppeln.</p>
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		<title>Gotisches Taufbecken mit dem ältesten Wappen von Oppeln</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/chrzcielnica-z-najstarszym-herbem-opola/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:18:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das massive, achteckige gotische Taufbecken, das Sie vor Ihren Augen haben, ist das älteste Denkmal in der Oppelner Kathedrale. Es ist auch das älteste Taufbecken in der Stadt und eines der wertvollsten Denkmäler der Steinkunst in Oberschlesien. Es wurde im 15. Jahrhundert aus Sandstein und Kalkstein hergestellt.</p>
<p>Es ist ein stiller Zeuge der Geschichte der jahrhundertelangen Aufnahme der nächsten Generation der Stadtbewohner in die katholische Kirche, und nicht nur dieser Geschichte. Es ist erwähnenswert, dass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Stiftskirche in Oppeln nicht nur für Oppeln, sondern</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das massive, achteckige gotische Taufbecken, das Sie vor Ihren Augen haben, ist das älteste Denkmal in der Oppelner Kathedrale. Es ist auch das älteste Taufbecken in der Stadt und eines der wertvollsten Denkmäler der Steinkunst in Oberschlesien. Es wurde im 15. Jahrhundert aus Sandstein und Kalkstein hergestellt.</p>
<p>Es ist ein stiller Zeuge der Geschichte der jahrhundertelangen Aufnahme der nächsten Generation der Stadtbewohner in die katholische Kirche, und nicht nur dieser Geschichte. Es ist erwähnenswert, dass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Stiftskirche in Oppeln nicht nur für Oppeln, sondern etwa für ein Dutzend umliegende Orte, die Pfarrkirche gewesen ist.</p>
<p>Auf der Halbkuppel des Taufbeckens sind zwei Wappen zu sehen – das Wappen des Fürstentums Oppeln-Ratibor und das Wappen der Stadt Oppeln. Dies ist ohne Zweifel die älteste Abbildung des Stadtwappens. Es stellt einen halben Piastenadler und ein halbes Kreuz dar. Das erste Symbol bezieht sich auf die Oppelner Herzöge, das zweite auf die Kreuzreliquien, für die der Dom berühmt ist. Darunter befindet sich die Marke des Steinmetz. Das Taufbecken ist ein Beweis der Großzügigkeit des letzten Oppelner Piasten – Herzog Johann II. von Oppeln.</p>
<p>Bis vor kurzem stand das historische Taufbecken in der Nähe des Eingangs der Oppelner Kathedrale, in der Nepomuk-Kapelle. Während der Sanierung dieser Kapelle wurde das Denkmal in die Nähe des Hauptaltars versetzt. Heute steht es im Nordschiff am Altar der Heiligen Dreifaltigkeit. Auch hier dient es dazu, den nächsten Generationen die Gnade der Taufe weiterhin zu spenden.</p>
<p>An dieser Stelle muss man aber erwähnen, dass nicht viel fehlte, und dieses Oppelner Prachtstück verloren gehen konnte...</p>
<p>Aufgrund des schlechten Zustands des Taufbeckens hat man im Jahr 1850 beschlossen, es aus der Kirche zu entfernen. An seine Stelle trat ein neues, neugotisches Marmor-Taufbecken aus dem Jahr 1849. Das alte wurde in den Pfarrhausgarten aufgestellt.</p>
<p>1963 wurde es zufällig bei den Aufräumungsarbeiten während der Dom-Sanierung anlässlich der Feierlichkeiten zum 1000. Jubiläum der Christianisierung Polens entdeckt.</p>
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		<title>DIE JOHANNES-NEPOMUK-KAPELLE</title>
		<link>https://renowacja.katedraopolska.pl/de/przewodniki/kaplica-sw-jana-nepomucena/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nrko2018]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 13:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Legenden und Symbole begleiten die Gestalt des heiligen Johannes Nepomuk, Schutzpatron der Beichtväter und der aufrichtigen Beichte, den geistlichen Schutzpatron dieser Kapelle. Der 1350 im tschechischen Pomuk bei Pilsen geborene Presbyter war Kanoniker im Veitsdom in Prag und zugleich Beichtvater der Königin Sophie von Bayern. Bei ihrem Ehemann, dem böhmischen König Wenzel IV., geriet er jedoch in Ungnade. Berichten zufolge, sollte er das Beichtgeheimnis der Königin nicht preisgeben wollen, was der König von ihm verlangte, weil er die Königin der Untreue verdächtigte.</p>
<p>Tatsache ist, dass Johannes Nepomuk 1393 inhaftiert, gefoltert</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Legenden und Symbole begleiten die Gestalt des heiligen Johannes Nepomuk, Schutzpatron der Beichtväter und der aufrichtigen Beichte, den geistlichen Schutzpatron dieser Kapelle. Der 1350 im tschechischen Pomuk bei Pilsen geborene Presbyter war Kanoniker im Veitsdom in Prag und zugleich Beichtvater der Königin Sophie von Bayern. Bei ihrem Ehemann, dem böhmischen König Wenzel IV., geriet er jedoch in Ungnade. Berichten zufolge, sollte er das Beichtgeheimnis der Königin nicht preisgeben wollen, was der König von ihm verlangte, weil er die Königin der Untreue verdächtigte.</p>
<p>Tatsache ist, dass Johannes Nepomuk 1393 inhaftiert, gefoltert und von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt wurde. Den Legenden nach hat mein seinen Leichnam gefunden, weil auf der Wasseroberfläche ein Sternenkreis, der eines der Symbole des Heiligen ist, erschien. Er wurde zuerst in der Kreuz-Kirche bestattet und später wurden seine sterblichen Überreste in die Gruft des Veitsdoms herübergetragen.</p>
<p>Die Katholiken glauben, dass der heilige Nepomuk sowohl vor aufgewühltem Wasser und vor Überschwemmungen, als auch vor Dürre schützen soll. Deshalb wurden seine Figuren jahrhundertelang bei Gewässern, in der Nähe von Brücken, Feldern oder bei Straßenkreuzungen, aber auch auf öffentlichen Plätzen und Kirchplätzen aufgestellt. Eine Barockfigur des Heiligen steht auf dem Domplatz beim Pfarrhaus.</p>
<p>Die Nepomuk-Statuen kann man leicht an mehreren Attributen erkennen: den bereits erwähnten Sternen um den Kopf des Heiligen, einem Finger, der auf den Lippen liegt, einem geschlossenen Buch oder einem Vorhängeschloss, die das Schweigen bedeuten, aber auch an einem Kruzifix oder einer Märtyrerpalme in seinen Händen. Der Heilige ist ein Schutzpatron der Priester, Flößer, Brückenbauer, Müller sowie Menschen, die falsch beurteilt und verleumdet werden.</p>
<p>Die Nepomuk-Verehrung begann bereits im 14. Jahrhundert nach dem Tod von König Wenzel. Doch er wurde erst 1721 von Papst Innozenz XIII. selig- und am 19. März 1729 von Benedikt XIII. heiliggesprochen. Sein liturgisches Gedächtnis fällt auf den 21. Mai. In der Oppelner Kathedrale ist er der Schutzpatron der Beichtkapelle, die vor kurzem im Rahmen eines polnisch-tschechischen Projekts, an dem die Domgemeinden der Diözesen Oppeln und Ostrau-Troppau teilgenommen haben, saniert wurde.</p>
<p>Bis vor kurzem stand hier das historische Taufbecken mit dem ältesten Stadtwappen. Während der Sanierungsarbeiten wurde es jedoch in das linke Kirchenschiff versetzt, und in der Kapelle wurde eine interessante Entdeckung gemacht. Unter dem Fußboden wurde ein Backsteinoktogon, d. h. ein achteckiges Bauwerk, das von oben mit Ziegeln zugebaut ist, entdeckt. Schauen Sie genau unter die Füße, denn zum Gedenken an diese Entdeckung wurde auf dem Boden der Umriss des Oktogons gekennzeichnet. Es konnte ein offenes Taufbecken, ein Brunnen oder sogar ein Grab gewesen sein – das werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Nähere Untersuchungen hat man – um das Denkmal zu erhalten – verworfen.</p>
<p>Aber es ist nicht Alles! Während der Sanierung wurde hier eine Art vom romanischen Backstein, wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, im romanischen Baustil entdeckt: zwei lange Backsteine wurden mit einem kurzen durchflochten. Die aus der späteren Zeit stammende Bekrönung der ursprünglich niedrigeren Mauern und das Gewölbe der Kapelle sind, zum Kontrast, unter einer Putzschicht gelassen um zu zeigen, bis wo die Mauer einst gereicht hat.</p>
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